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Speicherheizung im Wohnzimmer
Warum optimieren?

Warum lohnt sich die Optimierung der Speicherheizungsanlage?

Anlagen, die mit einer modernen Aufladesteuerung ausgerüstet sind, erkennen über einen Temperaturfühler oder eine online zur Verfügung gestellte Wetterprognose wie viel Strom, z. B. in der Nacht, gespeichert werden muss, damit tagsüber ausreichend Heizenergie zur Verfügung steht. Dabei wird auch die Restwärme berücksichtigt, die noch im Gerät vorhanden ist. Nahezu alle Bestandsgeräte können nachgerüstet und so wesentlich effizienter betrieben werden.

Ungeregelte Anlagen hingegen laden den Wärmespeicher unabhängig vom Wärmebedarf auf. Im Zuge der Entladung kann es zu einem Wärmeüberschuss in der Wohnung kommen, der vom Nutzer dann häufig „weggelüftet“ wird. Diese Hitzeüberladung führt zu einer wesentlichen Verschlechterung der Geräteeffizienz.

Nach Angaben der Hersteller arbeiten rund 50 Prozent der Anlagen derzeit ungeregelt. Sie könnten über eine Optimierungsmaßnahme energetisch aufgewertet und so wesentlich effizienter betrieben werden. Eine Studie im Auftrag der GED kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz einer modernen Aufladesteuerung Energieeinsparungen von 15 bis 18 Prozent pro Jahr ermöglichen kann. Bei einem jährlichen durchschnittlichen Verbrauch von rund 8.700 kWh ergäben sich so Einsparungen zwischen 1.300 und 1.600 kWh (Quelle: ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung). Bei einem Tarif von 20 Cent pro kWh würde dann die mögliche Einsparung zwischen 260 Euro und 320 Euro pro Jahr betragen.

GED - Gesellschaft für Energiedienstleistung
Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie